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Heringsdorf (Teil 2)
Heringsdorf ist wohl das älteste Seebad auf Usedom.
Einst ein altes namenloses Fischerdörfchen, begann hier 1825 zaghaft das Badeleben auf Usedom.
1826 entstanden erste Logierhäuser und die Badeanstalt.
1871 wurde die Aktiengesellschaft Seebad Heringsdorf gegründet, viele Hotels, Pensionen und Gasthäuser entstanden, und 1879 erhielt Heringsdorf den Bäderstatus. Seit 1894 gibt es eine Bahnverbindung.
Lange Zeit traf sich hier der Adel und wer sonst noch Geld hatte, Heringsdorf galt sogar als Nizza der Ostsee.
Die 1891 bis 1893 gebaute attraktive hölzerne Seebrücke mit den verspielten Türmchen hielt den Zeiten nicht stand.
Die 1995 gebaute neue Seebrücke beginnt mit einer überdachten Shoppingmeile. Hier befinden sich neben vielen Läden auch ein Kino und eine Tanzbar sowie Ferienwohnungen in den oberen Etagen. Der Schiffsanlegersteg reicht 508 Meter ins Meer, der Brückenkopf wird von einem pyramidenförmigen Pavillon, in dem sich eine Gaststätte befindet, gebildet.
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