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Schloss Chambord (Teil 2)
1821 wird der Besitz für den Grafen von Chambord erworben. Der mit der Monarchie verbundene Graf und Thronanwärter, stirbt 1883 im Exil. 1930 kauft der Staat die Besitzung.
Chambord liegt ca. 15 - 20 Kilometer östlich von Blois am Flüsschen Cosson, einem Nebenfluss der nur 5 Kilometer entfernten Loire, in der Sologne.
Zu besichtigen sind u.a. Appartements von Franz I. und Ludwig dem XIV. sowie Appartements aus dem 18. Jahrhundert.
Insgesamt gibt es im Schloss, mit der Grundfläche von 156 x 117m, weit über 400 Zimmer. Im Kern besteht das Schloss aus einem Wohnbereich, ähnlich einem Donjon, ergänzt mit vier Ecktürmen.
Im Schloss gibt es das Museum des Grafen von Chambord sowie eine Kutschensammlung.
Die Domäne mit dem Chateau ist 5440 Hektar groß. Sie ist von einer 31 Kilometer langen durchgehenden Mauer umgeben und bildet so den größten geschlossenen Forstpark Europas, der u.a. Schauplatz von Diplomatenjagdgesellschaften ist.
Auf etwa einem Fünftel der Fläche sind für Spaziergänger vier markierte Wege, mit einer Länge von 8km ausgewiesen.
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