 |
Loiretal (Teil 2)
Von Sully sur Loire bis Maine et Loire reicht das Tal. Es steht auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO.
Immerhin stehen etwa 300 Schlösser an der Loire und ihren Nebenflüssen.
Die anzutreffenden Stilrichtungen der Architektur reichen von der Romantik um 1000, dem Plantangenet-Stil und dem Übergang zur Gotik im 12. und 13. Jahrhundert, der Renaissance - der Blütezeit des Loiretals mit dem Einfluss des Italienischen - bis zum Klassizismus, dem französischen Barock.
Große Schlossbauten wie Chambord und Royal de Blois oder Perlen wie die Schlösser von Chenonceaux und Azay le Rideau werden von sehr vielen Touristen besucht, und in den vielen kleineren, nicht weniger reizvollen, Schlössern gibt es ebenfalls viel zu entdecken.
Höhlendörfer, wie dem von Trôo, das Hexenmuseum in Concressault, das Automobilmuseum in Valencay und zahlreiche Kunstmuseen zeigen wie abwechslungsreich die Sehenswürdigkeiten im Loire-Tal sind.
Hotels, Bauernhöfe, private Gästezimmer, auch Schlösser sowie Campingplätze
bieten Reisenden Unterkunft. Aufgrund der schönen Natur und des milden Klimas ist die Region wie geschaffen zum Wandern oder Radfahren. Durch die schöne Landschaft läuft z.B. der etwa 120 Kilometer lange, durchgehend ausgeschilderte und gesicherte Radwanderweg Angers - Tours.
Das Loiretal mit fruchtbaren Äckern und Weidegebieten gilt auch als Garten Frankreichs. Weine stammen aus der Touraine, dem Anjou oder sind bekannt als Chinon-Wein oder Bourguleil.
|
| zurück zum » Teil 1 |
|
 |
|