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Richelieu
Die Stadt: 1631 wurde Kardinal Richelieu vom König gestattet, in der Nähe seines Schlosses auch eine Stadt zu errichten.
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Das Ergebnis war eine so genannte Reißbrettstadt, rechteckig, mit schnurgeraden Straßenzügen, die von Mauern umgeben war. Sie verkörperte die Vorstellung des Kardinals von einer "Idealstadt". Bei einem Besuch in Richelieu ist dieses Architekturprinzip anschaulich und die Bausubstanz weitestgehend erhalten. Etwa 2300 Einwohner leben in dem Städtchen. Die 12m breite Hauptstraße Grande Rue verläuft ganz gerade von der Porte de Chinon zum Marktplatz und in der Verlängerung durch die Porte de Chateua bis zum Parkeingang. Die im Fachwerkstil gebaute Markthalle ist unbedingt einen Besuch wert, zumal sie die größte erhaltene hölzerne Markthalle in Frankreich ist. Gegenüber ebenfalls am Marktplatz steht die Kirche Notre-Dame.
Parc du Domaine de Richelieu
Der mächtige Kardinal Richelieu beauftragte 1625 den Architekten Jacques Lemercier mit dem Bau eines gigantischen Schlosses. Vom Schloß, größtenteils während der Revolution zerstört, sind nur ganz wenige Gebäudeteile übrig geblieben. Bewundernswert ist der schöne, von breiten Gräben durchbrochene, 475 Hektar große Park (Parc du Domaine de Richelieu). Am Eingang zum Park steht ein Denkmal für den Kardinal. Die Alleen mit den alten Bäumen laden zum Spazieren ein.
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Richelieu, die Idealstadt des Kardinals |
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