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Bretagne - Land am Meer
Das Leben in der Bretagne ist seit jeher vom Meer geprägt.
Die oft steilen Küsten sind zerklüftet, die felsigen Küstenstreifen sind braun, weiß oder rötlich wie an der Côte de Granit Rose.
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Bei stürmischer See werfen sich meterhohe Wellen gegen die Küsten.
Tiefe Buchten schneiden in das Land und bieten Schutz vor der rauen See. Sanfte Sandstrände gibt es vor allem in den unzähligen Buchten, am Golf von Morbihan und an den Ufern der Halbinsel Quiberon.
Armorica oder Armor - Land am Meer - nannten die Kelten das Land, das einer riesigen Halbinsel gleich, von drei Seiten vom Meer umschlossen wird.
Einer riesigen Halbinsel gleich, wird die Bretagne von drei Seiten vom Meer umschlossen.
Im Mittelalter gab es viele Piratenhäfen, Morlaix war eine Piratenstadt, St. Malo gar Korsarenrepublik.
Alte Befestigungsanlagen, wie das uneinnehmbare Fort "La Latte" am Cap Frèhel, Leuchttürme, zahlreiche Fischereihäfen sowie Yacht- und Segelhäfen prägen das Bild der Küsten.
Fischfang und Austernzucht sind wichtige Wirtschaftszweige.
Ebbe und Flut sind an den bretonischen Küsten deutlich zu spüren. Bei Dinan arbeitet an der Rance-Mündung seit 1967 das erste Gezeitenkraftwerk der Welt.
Die Südküste ist etwas sanfter als die nördliche, das Klima ist mild, nicht selten prägen große Ferienhauskomplexe und Marinas das Bild der Urlauberorte.
Aber auch das Klima an der Nordküste wird vom Golfstrom beeinflusst, Palmen wachsen ganzjährig im Freien.
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